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Zum 23. Mal war gestern ein Schüler oder eine Gruppe des traditionsreichen Gymnasiums an der Willy-Brandt-Straße für ganz besonderes Engagement für die Schule ausgezeichnt worden. „Nia gehört dazu. Sie hat nicht nur exzellente schulische Leistungen, sondern es zeichnen sie konsequentes, verantwortungsvolles und angemessenes Handeln aus“, so Barbara Steding. Die Schulfördervereinsvorsitzende hatte vor ihrer Rede über die Entscheidung der Jury die Ehrengäste begrüßt, zu denen Bürgermeister, Ex-Schulleiter und ehemalige Preisträger gehörten. Nia Fehlow habe sich als Moderatorin und Jurorin bei Wettbewerben hervorgetan, den Runge-Festwagen zum Stadtjubiläum gestaltet. Sie gehört der AG Klettern ebenso an wie der Theatergruppe „Obst“, so Steding. „Dabei drängt sie sich nie in den Vordergrund, arbeitet ohne große Worte bei allem mit, was die Schule bekannter macht. Sie ist nicht nur absolut zuverlässig, sie kann vor allem andere motivieren, sich ebenso zu engagieren. Zugleich fordert sie Kritik ein.“
Vorjahrespreisträgerin Ronja Liebenroth hob vor allem die besondere Gabe der Elftklässlerin Nia hervor: „In allem auch eine persönliche Aufgabe zu sehen“. Sie habe die kreativsten Ideen in der Theatergruppe, „und du hast so viel Mut, auch für Projekte, die anfangs absurd erscheinen. Du machst den Mund auf, ob auf politischen Demos oder wenn es in der Schule notwendig ist. Viele freuen sich heute mit dir“, sagt Ronja Liebenroth.
Nia selbst bedankte sich vor allem bei Eltern, Mitschülern und Lehrern, denen sie es verdanke, heute auf dem Podium zu stehen. „Die Schule ist mein zweites Zuhause geworden.“ Hier schätze sie das positive Klima und wünsche sich, dass der Zusammenhalt von einst, den sich viele zurückwünschten, „neu entstehen möge“. Und auch ihre Eltern Maja und Thomas Fehlow waren stolz. Vor zwei Wochen waren sie informiert worden, um für den Festakt freinehmen zu können. „Es war schwer, es so lange geheim zu halten.“ Gestern saßen sie in der ersten Reihe. Nia freut sich nun auf Ferientage in den Bergen.
Der „Runge-Preis“ wird seit 1994 jährlich an Schüler der 11. Klassen vergeben. Nur 1998 gab es keinen Preisträger.
Zur Jury gehören der Vorstand des Schulfördervereins, die Preisträger des Vorjahres, Schülersprecher und ein Lehrer.
Es gab vier Vorschläge: Neben Nia Fehlow waren es Pauline Knöpper, Emil Rohde und Nils Titelbach.
Es wurden auch die Jahrgangsbesten geehrt: Henning Ulrich, Klasse 7.2, Notendurchschnitt 1,08; Monique Fritsch, 8.3, 1,0; Petra Rüttershoff, 9.3., 1,25; Johannes Rickert, 10.2 und Friederike Dost, 10.3., beide 1,14;Johanna Meyerling, 11. Klasse, 1.0

Von Heike Bergt, Märkische Allgemeine Zeitung , http://www.maz-online.de/Lokales/Oberhavel/Runge-Preis-2017-verliehen, am 21.07.2017