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Schülerunternehmen räumen ab!

Für die Schülerinnen von Scrunchie Fever ist der zweite Platz eine Riesenfreude. Die sieben Schülerinnen waren zwar traurig, dass sie wegen der Corona-Pandemie nicht die Gelegenheit hatten, beim Wettbewerb andere Teams kennenzulernen. "Aber wir sind natürlich sehr stolz. Es ist schon ziemlich cool", berichtete Viktoria Neef beim Videochat über ihre Erfahrungen. "Nicht nur, dass wir den zweiten Platz haben  – sondern auch, dass wir vom Runge-Gymnasium doch das bessere Unternehmen ­waren!"

Die Jugendlichen hatten im Lauf des gesamten Schuljahres ihre Firma aufgebaut. Ihr Produkt: Stoff-Zopfgummis (sogenannte Scrunchies) aus gespendeten Materialien, die sonst im Mülleimer gelandet wären. Beim ­"Junior"-Programm mussten sie alle Aspekte der Unternehmensführung und -gründung kennenlernen, haben sich selbst Löhne bezahlt, haben Steuern an ­"Junior" abgegeben, mussten einen Geschäftsbericht schreiben inklusive Gewinn- und Verlustrechnung. "Da habe ich schon einen großen Einblick gewonnen, wie das alles funktioniert", sagt Lisa Eckhardt, die für die Finanzen hauptsächlich verantwortlich war.

Die jungen Frauen sind zurecht stolz auf sich und ihr Projekt. Insgesamt haben sie 1000 Euro für ihre Scrunchies eingenommen – wenn diverse Märkte nicht ausgefallen wären, wäre die Summe sicher noch größer. Mit der Belegung des zweiten Platzes beim Landeswettbewerb sollten die Unternehmerinnen eigentlich einen Preis gewinnen. "Wir wissen leider nur noch nicht, was es ist!", sagt Heidi Bethge lachend. Dadurch, dass alles digital geschehen muss, sei die Organisation bei "Junior" wohl ein wenig durcheinander geworfen.

Mit dem Ende des Schuljahres müssen sich die "Junior"-Unternehmen auflösen. Auch das gehört zum Programm dazu. Bis zum 4. Juni müssen die Gymnasiastinnen ihr Abschlussportfolio einreichen, dann ist es vorbei mit den Scrunchies. Die 344 übriggebliebenen Zopfgummis teilen die jungen Frauen unter sich auf. "So kann jede damit machen, was sie will, ob verschenken, behalten, spenden", sagt Lisa Eckhardt. Das, was sie gelernt haben, werden sie aber lange behalten. Vor allem sagen sie, dass die Arbeit im Team sehr wertvoll war. Anfang des Jahres kannten sie sich fast nicht. Sie mussten jedoch lernen, aufeinander zu zählen. "Man bekommt nicht alles, wie man es will. Und manchmal hat das Team recht, und es ist besser so", fasst es Viktoria Neef zusammen. Die Freundschaft zwischen den jungen Frauen wird also erhalten bleiben.